2. Wohnen, Versorgung und bürgerschaftliches Engagement

M2.2 Unterstützung aktiver Bürgerschaft und ehrenamtlichen Engagements inklusive Erhalt und Schaffung von Versorgungs-, Betreuungs-, und Pflegeangeboten

Gefördert werden:

2.2 a    Nichtinvestive Vorhaben, wie Studien, Netzwerke, Projektmanagements, Konzepte, Kommunikations- oder PR-Kosten

 2.2 b    Bauliche Vorhaben zum Erhalt oder der Entwicklung von Bestandsgebäuden und deren Außenanlagen Grundversorgung ohne Gewinnerzielungsabsicht, bspw. Wohlfahrtseinrichtungen, Vereinsanlagen oder Dorfgemeinschaftseinrichtungen. Fest installierte Ausstattungen sind als Bestandteil möglich. Ersatzneubau* ist möglich (mit Begründung)

 2.2 c    Freiflächengestaltung

 *Für die Förderung eines Ersatzneubaus muss ein derzeit genutztes Gebäude überdimensioniert und sanierungsbedürftig oder in baulich so kritischem Zustand sein, dass der Neubau sowohl für die geplante Nutzung als auch aus ortsgestalterischen Gesichtspunkten zu bevorzugen ist.

Maßnahmespezifische Kohärenzkriterien:

1.    Vorhaben müssen vorrangig mind. einem der folgenden Ziele unterzuordnen sein:

a.   Anpassung der Versorgungsstrukturen an die sich ändernde Bedarfssituation unter Berücksichtigung quantitativer und qualitativer Anforderungen (Auslastung und Nachhaltigkeit bzw. barrierefreie Zugänglichkeit), ohne Absicht der Gewinnerzielung

b.   Bereitstellung von Angeboten für Bevölkerungsgruppen mit erhöhtem Betreuungsbedarf (Jugendliche, Senioren)

c.   Bereitstellung von Orten für Zusammenkünfte und Begegnung auf Ortsteilebene

d.   Stärkung und Entwicklung ehrenamtlicher Organisationsstrukturen sowie Wissenstransfer und Kompetenzbildung

2.   Bei Bildungseinrichtungen liegt ein Negativattest der Fachförderung vor.

3.   Bei kommunalen Vorhaben zum Erhalt/Entwicklung des Gemeinschaftslebens wird die örtliche Bevölkerung an der Planung und wenn möglich an der Umsetzung beteiligt* (bspw. durch Arbeitseinsätze).

*Beteiligung bedeutet, die örtliche Bevölkerung zur Planung und Ausgestaltung eines Vorhabens zu informieren, deren Meinung zu erfragen und in die Entscheidungsfindung einzubeziehen.

Fördersatz
Budgetplanung bis 2020 1.800.000 €
Kommune/Landkreis 80 %
Unternehmen
Private -
Sonstige (Vereine, LAG) 90%, (LAG 80%)