Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Umsetzung von Vorhaben

Schriftliche Anzeige bei Nichteinhaltung von Fristen ELER-finanzierter Vorhaben erforderlich

Falls Sie Ihr laufendes LEADER-Vorhaben aufgrund der derzeitigen Ausnahmesituation nicht wie geplant durchführen können, müssen Sie dies bei der Bewilligungsbehörde anzeigen, um Ihre Förderung nicht zu gefährden.


Fälle höherer Gewalt oder außergewöhnliche Umstände, die zur Änderung des Vorhabens führen, sind der Bewilligungsbehörde innerhalb von 15 Arbeitstagen nach dem Zeitpunkt, ab dem der Begünstigte hierzu in der Lage ist, schriftlich mitzuteilen. Konkrete Angaben finden Sie unter: Nr. 11.8 der Nebenbestimmungen für ELER-finanzierte Vorhaben (s. Anlage 2 der RL LEADER/2014):

Auszug:
11.8 Im Falle höherer Gewalt oder außergewöhnlicher Umstände kann die Bewilligungsbehörde ganz oder teilweise auf die Rückzahlung der Zuwendung verzichten. Als Fälle „höherer Gewalt“ und „außergewöhnliche Umstände“ werden insbesondere folgende Fälle oder Umstände anerkannt:

  • länger andauernde Berufsunfähigkeit des Begünstigten,
  • eine schwere Naturkatastrophe, die den Betrieb erheblich in Mitleidenschaft zieht,
  • unfallbedingte Zerstörung von Stallgebäuden des Betriebs,
  • eine Seuche oder Pflanzenkrankheit, die den ganzen Tier- beziehungsweise Pflanzenbestand des Begünstigten oder einen Teil davon befällt,
  • Enteignung des gesamten Betriebes oder eines wesentlichen Teils davon, soweit diese Enteignung am Tag des Eingangs der Verpflichtung nicht vorherzusehen war
  • Tod des Begünstigten.