Auf dieser Seite finden Sie eine chronologische Aktualisierung der (ersten) Ergebnisse der Delitzscher Landinventur.

Stichtag für die Datenerfassung: 21.11.2021

Bis zu diesem Tag können weitere Dörfer im Delitzscher Land auf www.landinventur.de erfasst werden. Auch können Daten zu bereits inventarisierten Dörfern ergänzt werden. Danach startet die Datenauswertung durch das Thünen-Institut für Regionalentwicklung. Nach dem 21.11. ist es weiter möglich, Dörfer auf die Landinventur-Karte zu bringen, sie finden jedoch keinen Eingang in unsere regionale Auswertung.

Zwischenstand 27.10.2021:

Bislang sind 57 der 107 Dörfer im Delitzscher Land inventarisiert. Mehr als die Hälfte! Insbesondere in den Kommunen Delitzsch, Löbnitz, Taucha und Zschepplin gibt es noch viele „weiße Flecken auf der Landinventur-Landkarte.

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Inventurwoche vom 12. bis 16. Oktober 2021

Die Landinventur macht Station im Delitzscher Land. Mit dabei: die mobile Forschungsstation des Thünen-Instituts für Regionalentwicklung, Laptops für die Dateneingabe, mobiles W-Lan und bäckergebackene Kekse. An fünf Tagen jeweils zwei Stationen, um in allen 10 Kommunen unserer Region ein Angebot zur Inventur zu machen.

Das Ergebnis in Zahlen: 52 Personen kamen zur Inventur vorbei und inventarisierten 38 Dörfer! 16 weitere Dörfer wurden am heimischen PC erfasst.

Das Ergebnis in Emotionen: Wir sind überwältigt und begeistert! Vielen Dank für Ihr Engagement und Ihre Unterstützung!

Das Ergebnis in Worten: So unterschiedlich die Stationen der Inventur waren (vom kohlebeheizten ehemaligen Gasthof über Vereins- und Feuerwehrgebäude bis hin zur im Kerzenschein illuminierten ausgebauten Scheune), so unterschiedlich waren auch die Gespräche über die Dörfer beim Inventarisieren. Manch eine ging gedanklich jedes Haus und jeden Hof durch, um zu ermitteln, in welchem Jahrzehnt wie viele Kinder geboren waren. Andere packten die amtliche Statistik aus. Hier ging es darum, was es bis wann im Dorf alles gegeben hatte, da wurde die Frage diskutiert, warum sich immer wieder die gleichen Leute für den Ort engagieren. Was immer und überall zur Sprache kam, war die wichtige Rolle der Freiwilligen Feuerwehr und der (Sport)-Vereine für das Miteinander vor Ort.

Eine Umfassende Auswertung findet im Anschluss an die Inventurphase ab Dezember statt und wird im Februar vorgestellt und soll gemeinsam diskutiert werden.

An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an alle, die bereits an der Inventur teilgenommen haben und an alle, die während der Inventurwoche Gastgeber*in waren! Auch haben wir uns sehr über das große Medienecho und das Interesse an der Idee der Delitzscher Landinventur auch aus anderen Regionen gefreut.

Landinventur in Hohenrprießnitz
Landinventur-Mobil in Krostitz

Dorfbotschafter-Treffen am 20.09.2021

Die Delitzscher Landinventur geht an die Öffentlichkeit

Die Idee der Delitzscher Landinventur wurde Mitte September 2021 zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt. Vor 36 Dorfbotschafter*innen und Vertretern der Presse berichteten Eleonore Harmel und Mathias Burke vom Thünen-Institut für Regionalentwicklung, wie die Landinventur in Mecklenburg-Vorpommern entstanden ist und welche Ziele sie verfolgt. Das warf bei den anwesenden Ortsvorsteher*innen, Chronist*innen und Aktiven aus Vereinen viele Fragen auf: Wie sollen wir an die Daten kommen? Wen sollte ich im Dorf mit ins Boot holen? Und: kann ich auch selbst die eingegeben Inventurdaten verwerten?

Um greifbarer zu machen, um was es dabei geht, spielten die Anwesenden eine Inventur schon einmal durch. Am Beispiel des Schkeuditzer Ortsteils Radefeld wurde teilweise schon sehr lebhaft über Detailfragen zum Dorf diskutiert. Der Funke sprang bei Vielen über. Erste Anmeldungen für die Inventurwoche Mitte Oktober gab es bereits an diesem Abend. Auch fanden viele Postkarten und Plakate ihre Abnahme, um damit in den Dörfern des Delitzscher Landes für die Landinventur zu werben.

Dorfbotschafter-Treffen in Biesen