Erarbeitung eines Sicherheits- und Rettungskonzeptes für ausgewählte Bergbaufolgeseen im Leipziger Neuseenland

Die ehemaligen Betriebsflächen des Braunkohlenbergbaus wurden saniert und zum größten Teil einer neuen Nutzung übergeben. Schwerpunkt ist dabei die Nutzung der Gewässer und Gewässerrandstreifen mit Baden, Angeln, vielen Formen der aktiven Erholung an Land und des Wassersportes bis hin zur Fahrgastschifffahrt.
Für die Anbindung und Erreichbarkeit dieser neuen Erholungslandschaften wurde ein breit angelegtes Wegesystem geschaffen, das teilweise weit ins Hinterland reicht. Viele Wege sind mit Beschränkungen bzw. Absperrungen versehen, um das Befahren mit Privatfahrzeugen zu unterbinden bzw. einzuschränken. Die Zufahrtsmöglichkeit bleibt einem ausgewählten Personenkreis vorbehalten.
Auf Grund der intensiven Nutzung der Erholungssuchenden in Verbindung mit einer eingeschränkten Zugängigkeit gewinnen die Fragen hinsichtlich Sicherheit und Rettungswesen eine immer größere Bedeutung. Beispielhaft sind hier Badeunfälle, Tauchunfälle und Stürze auf den Wegen sowie im verstärkten Maße Waldbrände zu nennen.
Da sich die Bergbaufolgelandschaft über mehrere Gebietskörperschaften erstreckt und selbst einzelne Seen mehrere Anrainerkommunen haben, muss für die Thematik des Rettungswesens eine regionale Betrachtungsweise erfolgen, um einerseits in Notfallsituationen einen reibungslosen Ablauf und die dafür notwendige Kommunikation zu sichern, anderseits Synergieeffekte bzgl. der Vorhaltung von Rettungstechnik/-systemen zu nutzen.

Für die Komplettierung bereits organisierter Abläufe und Verfahren im Falle spezieller Notsituationen, vor allem aber für das Klären von noch bestehenden Lücken und Defiziten soll ein Konzept für sieben Seen im Leipziger Neuseenland (Zwenkauer, Cospudener, Markkleeberger, Störmthaler, Schladitzer, Seelhausener und Werbeliner See) in zwei Stufen erarbeitet werden.

Partner: LAG Südraum Leipzig, LAG Delitzscher Land

LEAD-Partner: LAG Südraum Leipzig

Umsetzungspartner: Stadt Markkleeberg