Projektmanagement Park- und Gartennetzwerk

In den vier Landkreisen Leipzig, Nordsachsen, Mittelsachsen und Zwickau befinden sich zahlreiche historische Gärten, die hohen kulturellen Wert besitzen, aber unentdeckt und unbeachtet sind. Eine Arbeitsgruppe mit diversen Fachleuten und regionalen Vertretern nahm sich diesem Thema an und es kam 2010 zur Initiierung der „Machbarkeitsstudie zur Qualitätssteigerung westsächsischer Parkanlagen“.
Knapp 50 Parkanlagen wurden aufgenommen, analysiert und bzgl. des touristischen Potentials kategorisiert. Neben dem kulturhistorischen Wert wurden auch alle Belange des Gartentourismus mitgedacht und mitbewertet. Diese Studie galt als erster notwendiger Schritt, die Parkanlagen als regionale Kulturgüter und touristische Anziehungspunkte zu stärken. Jeder beteiligte Parkbesitzer erhielt zur Qualifizierung einen Maßnahmenkatalog. Die Studie ist im großen Rahmen präsentiert worden, die historischen Gärten wurden wieder mehr in den Vordergrund gerückt, Entscheidungsträger für das Thema sensibilisiert. Zur Umsetzung der konzeptionellen Vorarbeit war ein „Projektmanagement Park- und Gartennetzwerk“ daher notwendig.
Ziel ist der Aufbau und Betrieb eines Regionen übergreifenden Projektmanagements und gleichzeitig das Betreiben, die Verdichtung und Qualifizierung des Park- und Gartennetzwerkes.

Ein Instrument sind zum Beispiel Gartenreisen. Dabei werden an einem Tag mehrere historische Anlagen besichtigt, welche vom Park- und Gartennetzwerk aufgenommen wurden. So werden Gartenliebhaber spielend leicht auf ländliche Kleinode aufmerksam gemacht. Eine Beispiel ist die Veranstaltung: "Gartenkunst und Landschaftsschutz im Muldenland" am Sonntag, den 25.08.2019 von 09.00 bis ca. 18 Uhr (PDF zum Download)

Lead-Partner: Leipziger Muldenland

Weitere Partner: Südraum Leipzig, Land des Roten Porphyr, Sächsisches Zweistromland-Ostelbien, Schönburger Land, Klosterbezirk Altzella, Sachsenkreuz+